Gloria, halleluja!

Die «Latin Jazz Mass» des in der Schweiz lebenden deutschen Komponisten Martin Völlinger ist ein sehr besonderes Werk: Eine Messe für gemischten Chor und Jazzquartett, in den unterschiedlichsten Rhythmen und Stilen – von Salsa, Samba, Bossa Nova und Rumba bis hin zu Gospel und Funk. Der Freiburger Chœur Symphonique, begleitet von Véronique Piller (p), Michel Weber (ts), Istvan Varga (dr) und mir am Bass, hat die «Latin Jazz Mass» – und dazu «Heaven» sowie «The Shepherd (Who Watches Over the Night Flock)» aus dem zweiten «Sacred Concert» von Duke Ellington – in der Freiburger Église Notre Dame aufgeführt. Das am Ende stehende, den off-beat klatschende Publikum und der Kritiker der Freiburger «La Liberté» zeigten sich begeistert.

Vor 40 Jahren Cellist im Stadtorchester Solothurn, heute Blues-, Soul- und Jazzchorbassist: Gloria, halleluja!


Blues Green, Sous-sol, Fribourg, 24. Mai 2019. (Bild: Patrick Caloz)

#glamhack20

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Der 6th Swiss Open Cultural Data Hackathon wird am 5. und 6. Juni 2020 an der Fachhochschule Graubünden (FHGR) in Chur stattfinden. Heute findet in Zürich die offizielle Kickoff-Veranstaltung der Arbeitsgruppe OpenGLAM von Open Data Schweiz, der FHGR, des Schweizerischen Nationalmuseums, des Schweizerischen Sozialarchivs und der Zentralbibliothek Zürich statt. Bisherige Hackathons, Beteiligung von Institutionen, Motivation der Studierenden, Pre-Events und Vorschau auf mögliche neue Glamhacks: Auch die sechste Ausgabe des Schweizer Kulturdaten-Hackathons wird von sich reden machen.


Kulturdatenhacker unter sich: Gruppenfoto am 5th Swiss Open Cultural Data Hackathon, 6.-8. September 2019 in Les Arsenaux, Sion. (Bild: Charlotte Mader/Infoclio)

 

Doppeltes Spiel


Kodak: Illustration aus «Nerdcore».

Spione sind durchaus treu – bloss nicht dem Land, in dem sie leben. Aber es gibt Agenten, die kennen mehr als eine Loyalität: Doppelagenten spionieren gleich in beide Richtungen – für und gegen die eine wie die andere Regierung. Von Mata Hari bis Kim Philby, von Alfred Redl bis «Bambi»: Ein Ausflug ins Halbdunkel geheimdienstlicher Scharaden.

 

Dieser Text entstand im Auftrag der LGT-Bankengruppe, Vaduz, und ist im Oktober 2019 im Magazin «Credo» erschienen.

Kreatives Medienlabor

Vor genau einem Jahr hat mich die Universität Mainz zum ersten Mal angefragt, und heute, nach einem Jahr des Beratens, Konzipierens und Gestaltens, hat das neue Kreative Medienlabor seinen Unterricht aufgenommen. Hochschule und Universität Mainz, Bachelor- und Masterstudiengänge der Disziplinen Audiovisuelles Publizieren, Journalismus, Filmwissenschaft, Mediendramaturgie oder Zeitbasierte Medien: Das kreative Medienlabor, geleitet von den beiden Dozenten Philipp Neuweiler und Jens Hartmann, orientiert sich stark an der Modulfolge «Konvergent Produzieren» und der Plattform Digezz des Joint-Degree-Bachelorstudiums Multimedia Production/Media Engineering von Fachhochschule Graubünden und Hochschule der Künste Bern. Interaktive und journalistische Formate, Kurz-, Dokumentar-, Essay-, Animations- und Erklärfilme: Auf die Arbeiten darf man gespannt sein.

Prix Europa

Von 6. bis 12. Oktober findet in Potsdam zum 33. Mal der Prix Europa statt, das grösste europäische Medienfestival für öffentliches Radio, Fernsehen und Multimedia. Seit 21 Jahren bin ich mit dabei, mal als Referent, mal als Liveblogger, fast jedesmal als Mitglied der Online-Jury. Meine ganz persönliche Shortlist der grossartigsten Multimediaproduktionen Europas wird lang und länger.

 
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