Blaugrün II

24. Mai 2019, a night to remember: Blues Green live im Freiburger Stadtclub «Sous-sol». Damn Your Eyes.

Doppeltes Spiel


Kodak: Illustration aus «Nerdcore».

Spione sind treu – bloss nicht dem Land, in dem sie leben. Aber es gibt Agenten, die kennen mehr als eine Loyalität: Doppelagenten spionieren gleich in beide Richtungen – für und gegen eine wie andere Regierung. Von Mata Hari bis Kim Philby, von Alfred Redl bis «Bambi»: Ein Ausflug ins Halbdunkel geheimdienstlicher Scharaden.

 

Dieser Text entstand im Auftrag der LGT-Bankengruppe, Vaduz, und wird Ende September 2019 im Magazin «Credo» erscheinen.

Blaugrün I

Bluespopjazz, made in Switzerland: Einmal mehr gastieren Blues Green im Freiburger Stadtclub «Sous-sol». Schwarzweissfotos, Mehrspur-Liveaufnahmen und Film: Von diesem Gig wird noch zu sehen und zu hören sein.

 
 
 
 
 
 

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Blues Green: «Chain of Fools» (mp3), live at Sous-sol, Fribourg, 24. Mai 2019. (Bilder: Patrick Caloz)

Raus aus dem Museum II

«Raus aus dem Museum»: Die Zukunft digitaler Kulturvermittlung gehört den Kulturdaten-Hackathons, Bootcamps, Codecamps, Coding Contests, Roadshows, in Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten, mit Künstlerinnen und Codern. Plattformen wie «Coding da Vinci» in Deutschland oder der Swiss Open Cultural Data Hackathon in der Schweiz sind Wundertüten, an deren Ende unerwartete, verblüffende Performances oder Prototypen stehen, die sich zuvor niemand hätte vorstellen können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MAI-Tagung 2019 («museums and the internet») des Landschaftsverbandes Rheinland in Düsseldorf waren ein ebenso aufmerksames wie begeisterungsfähiges Publikum. Auf dass Kultur-Hacks wie mein jüngstes Game «Letterjongg» bald eine museale Heimat finden mögen!

«Raus aus dem Museum!» (pdf): Kurzinterview mit Museumsfernsehen.de. (Video: Mai-Tagung/Thomas Wagensonner)

Update, 21. Mai 2019: Wer sich selbst ein Bild machen will – die Bloggerinnen Tanja Neumann und Anke von Heyl sorgen für jede Menge Lesestoff.

Raus aus dem Museum I

Digitalisieren war gestern: Bibliotheken und Museen, die ihre Bestände in digitaler Form erfassen, sind noch längst nicht im Informationszeitalter angekommen. Daten sind nämlich bloss Daten und noch lange keine Information, geschweige denn Wissen. Dazu braucht es neue Kontexte und neue Anwendungen. Zum Beispiel Games, online und auf dem Smartphone; je verquerer, desto besser. Denn Games können viel mehr als bloss unterhalten: Games lassen die Menschen in reale und virtuelle Welten eintauchen. Sie sind Bühnen der Imagination, und sie sind Kunst.

Daher: Daten raus aus den beschaulichen Musentempeln und rein in die wilden Hackdays. Kooperationen mit Entwicklern, Gamedesign- und Kunsthochschulen, Online-Competitions und Kulturdaten-Roadshows, Aus- und Weiterbildungscamps – und vor allem Gamification: Die Kulturdaten und Computergames sind der Nährboden für eine neue Digitalkultur. Erste Schösslinge habe ich, bereits zum zweiten Mal, in einer Session an der re:publica in Berlin gegossen.

«Raus aus dem Museum!»: Session im Rahmen der re:publica auf Stage L im Deutschen Technikmuseum. (Video: re:publica, CC BY-SA)

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